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Man unterscheidet bei Wärmebrücken stoffbedingte und geometrische bedingte Wärmebrücken.Wärmebrücken treten dann auf, wenn Werkstoffe mit einer höheren Wärmeleitfähigkeit als Nachbarbereiche im Bauteilquerschnitt angeordnet sind. Im Holzrahmenbau ist eine typische stoffbedingte Wärmebrücke die Stütze, die einen ca. 3,5-fach höheren Wärmedurchgang als der Dämmstoff im Gefachbereich aufweist. Geometrische Wärmebrücken sind auf unterschiedlich große Flächen von Wärmeeintritt und Wärmeaustritt zurückzuführen. Ein klassisches Beispiel ist die Wandaußenecke. Im Innenbereich tritt die Wärme über eine kleine Fläche in das Bauteil ein und wird außen über eine große Fläche abgegeben. Kritische Punkte im Holzrahmenbau sind der Wandfuß, der Geschossstoß sowie Fensteranschlüsse. Wärmebrücken können bei unkorrekter Konstruktionsausführung zu Kondenswasseranfall führen und damit Bauschäden verursachen. Mit einer sorgfältig geplanten Konstruktion lassen sich Wärmebrücken eingrenzen oder fast ganz vermeiden.

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